2008 18 Aug

Triologie mit Forelle!

 

Wir machen einen Ausflug “Quer Beet” durch Pongau und Tennengau. Wir fahren nach Radstadt Richtung Fager Alm zum “Sauschneid Sepp” und freuen uns über seine freundliche Begrüßung. Seine frechen Sprüche bringen uns zum Lachen. Mit seiner Motorsäge zaubert er aus Zirbenholz Tannenbäume in allen Größen, Teewärmer, dekorative Stehlampen und Holzskulpturen. Er berichtet über die gute Wirkung des Zirbenholzes auf den menschlichen Organismus, sowie über seine bakteriziden Eigenschaften.
Bald ist es Mittag und wir fahren weiter ins Lammertal, um uns unser Mittagessen zu fischen. Mit Haselruten versuchen wir unser Anglerglück! Nach einer Stunde haben wir genügend Forellen für unsere Gruppe geangelt. Das Feuer in der Feuerstelle brennt lichterloh und die Frau des Fischers brät uns die Fische. Lecker!
Nach so einem guten Essen muß ein würdiger Abschluss folgen. Wir fahren Richtung Rußbach durch ein idyllisches Tal zur Schnapsbrennerei Buchegger. Brigitte und Mathias begrüßen uns herzlich und erzählen ausführlich, wie die vielen unterschiedlichen Brände hergestellt werden. Danach wird genüßlich und ausführlich verkostet.
Langsam geht die Sonne hinter den Bergen unter und wir fahren müde und glücklich nach Hause.

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2008 18 Aug

Impressionen vom Eglsee!

 

Ein schöner Sonntag - Nachmittag.
Wir spazieren vorbei an bunten Wiesen und genießen den Blick auf das Abtenauer Bergpanorama.Versteckt hinter mannshohen Schilf entdecken  wir den romantischen See.
Enten gleiten über das Wasser. Vögel rufen aus dem Schilf. Eine Bank lädt ein zum Verweilen.
Ruhe! Energie tanken! Ale Sinne erspüren in unberührter Natur.
Ganz sicher sind wir, hier ein ganz besonderes Kleinod entdeckt zu haben.

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2008 14 Aug

Die Heuraupe LuAn

 

Wir alle kennen wohl die Geschichte der berühmten Raupe Nimmersatt. Ist sie vorerst nur ein klitzekleines Ei, mampft sie sich als gefräßige Raupe durch das ganze Buch, um sich schlussendlich in einen wunderschönen Schmetterling zu verwandeln.

So ähnlich erging es der Heuraupe LuAn, die am 31. August beim HeuArt Figurencorso ihren großen Auftritt hat:

LuAn reifte vorerst zögerlich – basierend auf der Idee von Tourismusobmann Georg Bergschober - heran, aber durch viele fleißige, engagierte und kreative Menschen im Lammertal nahm sie Gestalt an – in Form einer gigantischen Raupe!

Es liegt in der Natur der Lammertaler Familien, zusammen zu halten und gemeinsam Ziele zu erreichen. Daher auch die Begeisterung, zusammen etwas großes, einzigartiges zu schaffen. So kam es, dass SchülerInnen wie Lehrpersonen und Eltern unter Anleitung der Heukünstlerin Anita Höll sowie Helga Eder und Martin Hirscher, die Direktoren der Volksschulen Annaberg und Lungötz, miteinander LuAn erschufen, eine Raupe, durch die Gemeinschaft immer mehr gewachsen ist.

Nach alter Raupenmanier kann sie sich nun, wie ihre berühmte Kollegin Nimmersatt, durchs  Leben fressen. Doch halt! Unsere Heuraupe LuAn genießt sich durchs Leben, schließlich ist sie in der Genussregion Lammertal daheim, und hier kann sie bei gesunden, selbst gemachten heimischen Produkten schlemmen, dass es eine Freude ist! 

So sieht nicht nur die Heuraupe LuAn durch Zusammenhalt, Geselligkeit und Genuss ihrer Entwicklungsstufe zum Schmetterling freudig entgegen, auch wenn wir die wahren Werte und das Unverfälschte wieder zu schätzen wissen und an unsere Kinder weitergeben, bemerken wir, wie gut uns das Lammertal tut!

 

Woher - glauben Sie - hat LuAn ihren Namen? Vielleicht verraten es die Schulkinder beim HeuART Umzug am 31. August!

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Ulrich Wendler, “Abtenau Botschafter”

In erster Linie möchten wir unseren Lesern Anregungen und Ideen für ihre Freizeitgestaltung im Lammertal geben. Manchmal möchten wir auch Personen vorstellen, Personen die irgendwie unser Interesse geweckt oder uns sonst auf die eine oder andere Art inspirieren.
Ich freue mich, heute Herrn UIrich Wendler aus Nordrhein-Westfalen vorstellen zu dürfen. Er ist seit mehr als 30 Jahren begeisterter Abtenau Urlauber. Darüberhinaus dokumentiert er seinen Erlebnisse und sein Wissen über das Lammertal bzw. das Salzburger Land und präsentiert diese auf seiner Webseite:

In der Kategorie A-Z gibt es sehr übersichtlich Informationen zu unzähligen Stichworten, Ausflüge und Wanderungen sind im Detail und mit Bild ausführlichst beschrieben.

Wirklich sprachlos machte mich aber das E-Book welches als Download bereitsteht. Mehr als 200 (!) Seiten geballte Lammertal Information - übertrifft alles, was an “offiziellem Werbematerial” vorhanden ist.

Herr Wendler, wie sind sie auf die Idee gekommen, die Informationen zu sammeln und so ausführlich zu dokumentieren?

Angefangen hat das schon bald nach unserem ersten Abtenau-Urlaub 1978. Wir haben häufig zusammen mit Eltern pp in Abtenau Urlaub gemacht. Zur Erinnerung an den Urlaub gab es zunächst Fotokalender (also die damals üblichen Papierbilder wurden in leere Kalender geklebt). Als sich dies als heiß begehrtes Geschenk erwies, begann ich mit Einzug des Computers und sog. Publikationsprogramme mit kleinen bebilderten Heften, in der der Urlaub beschrieben wurde. Mit jedem Urlaub - wir sind seit 1978 mindestens 1x in Abtenau - wuchs der Umfang und gleichzeitig die Nachfrage an diesen Urlaubsbeschreibungen.

Viele Freunde und Bekannte waren an den gesammelten Informationen interessiert, weil unabhängig davon, ob man letztlich seinen Urlaub in Abtenau verbringt, für die Entscheidung, dass man ihn dort verbringen will, erst einmal über die üblichen Werbebroschüren hinausgehende Beschreibungen pp durchaus von Bedeutung sein können.

Mit steigendem Nutzen des Internets zwang sich dann regelrecht auf, eine entsprechende Internetseite zu gestalten und dabei jedem den eigenen Ausdruck des nunmehr schon seit einigen Jahren im pdf-Format angebotenen Heftes zu ermöglichen. Das Ganze ging natürlich nicht ohne “Auseinandersetzung” in der Familie ab; denn zu Recht besteht die Kritik, dass man sich als lediglich Gast zu sehr in örtliche Belange einmischt.
Im Ergebnis scheinen Seiten / Heft aber doch ganz gut anzukommen; denn auch aus Abtenau (wo man es ja auf jeden Fall besser wissen muss) hat mich bisher nur gute Resonanz erreicht. Schwieriger ist manchmal das Handling Ihrer eingesessenen Urlauber. Diese, gut vertraut mit Abtenau und Umgebung, bringen sich mit so vielen Ergänzungsvorschlägen ein, dass ich ihnen frühestens nach erst in vielen Jahren anstehender Pensionierung gerecht werden kann. Erst dann hätte ich Zeit, Allem nachzugehen und es zu verarbeiten. Da scheint mir nun www.blog.lammertal.info eine gute Alternative.

Lieber Herr Wendler, ich danke ihnen für ihr Einverständnis, dass wir ihre wertvollen Informationen weiter verbreiten dürfen. Social Web oder Web 2.0 ist sind heutzutage sehr aktuelle Schlagworte - sie haben mit ihren Aktivitäten diese Entwicklung schon lange vorweggenommen. Freue mich auf ein Treffen in Abtenau, sehr!

2008 6 Aug

Shake it, Baby!

 

“Mix Dir Deine Cocktails selber” - so das Motto kürzlich in der Amarena Bar  in St. Martin. Da standen wir also: Kathi, Max und ich vor geschätzten 200 (!!!) Flaschen - mit dem Ziel,  unseren Cocktail - am besten so cool, wie Tom Cruise im gleichnamigen Film - zu mixen: einen Swimming-Pool, einen Festival und einen Caipirosca. Erst mal die Flaschen finden… Wyborowa für den Caipi und Curacao Blue für den Swinning-Pool waren schnell zur Hand, aber der Frangelico für den “Festival” blieb verschwunden…,


… macht nix, gibt’s stattdessen einen Long Island Iced Tea - der geht leicht…! Unter der fachkundigen Anleitung von Barkeeper Jörg wurde gemixt, geshaked, geschüttet und gekostet…

Das Shaken - ist eine Kunst für sich, denn das muss man so lange tun, bis der Metallbecher beschlägt, Max war schon ganz gerührt, vor lauter Schütteln!

Nach “mix Dir Deine Cocktails selber” folgte “rate, was Du trinkst”, denn an die Rezepte aus der Karte hatte sich irgendwie keiner mehr gehalten. Aber unsere Eigenkreationen konnten sich durchaus sehen lassen, das meinte auch Jörg!

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Wozu dient der Wassersack in der Mitte des Bildes?

Am Samstag hatte ich Besuch aus Wien, nein aus Tulln. Martin und ich erklommen die Stuhlalm am Fuße der Bischofsmütze in Annaberg. Dabei haben wir einen ungewöhnlichen Fensterschmuck entdeckt. In jedem Fenster hing, über den prachtvollen Pflanzen, ein Plastiksackerl - gefüllt mit Wasser.

Wozu sollte das wohl gut sein? Blumen gießen? Suppenwasser?
Die Hüttenwirtin hat uns dann aufgeklärt - die Wasserbeutel halten die Fliegen fern, sagt sie …..
War das nun eine besondere Form von Jägerlatein? Oder funktioniert das wirklich und wenn ja, warum?

Vielleicht kann uns das ja jemand erklären.
Am Sonntag war für mich Tag der Blasmusik, Martin war shoppen, auf der Alm und  darüber berichtet er hier.

  

 

 

Bereits zum dritten Mal fand letzten Mittwoch die GPS-Schnitzeljagd, veranstaltet vom Tourismusverband Abtenau, statt.

 

Nicht verwunderlich sind es besonders die jungen Gäste Abtenaus, welche die Bedienung eines GPS-Geräts sehr schnell verstanden haben und manchmal den Eltern beratend zur Seite stehen. :-)

 

Zielstrebig wird dem Schatz entgegengewandert und dank genauester Koordinaten meist auch schnell gefunden. Auch wenn es manche nicht glauben wollen, das der Schatz in derartig unwegsamen Gelände versteckt ist (siehe Video).

 

25 junge Musiker (U20 = unter 20 Jahren) der Trachtenmusik Abtenau trafen sich am Wochenende auf der Gsengalm, um fernab der Zivilisation zu proben und am nächsten Tag die Gsengalmmesse musikalisch zu umrahmen. Viktoria berichtet…

Was hat Dir besonders gut am Workshop-Wochenende gefallen?
Man ist in der freien Natur und nicht im Probelokal, ein gemeinsames Wochenende fördert den Zusammenhalt der Gruppe , bereichtert das Vereinsleben und stärkt die Teamfähigkeit.
Und der musikalische Erfolg?
Viktoria: In Satzgruppen (sortiert nach Instrumenten) probten wir einen ganzen Vormittag, bevor wir am Nachmittag ein Solo zum Besten gaben und dann als Gruppe aufspielten.

So viel Musik macht doch sicher hungrig…?
Viktoria: Natürlich gab es auf der Almhütte eine deftige Brettljause und zum Glück hatten wir Bassist und Grillmeister Peter dabei, der uns mit seinen Grillspezialitäten einen leckeren “Aus-Klang” des Tages bot.

Und am nächsten Tag fand die Gsengalmmesse statt…?
Viktoria: Rund 250 Wanderer feierten mit uns den Gottesdienst und sowohl die Besucher der Messe, als auch die “ständigen Almbewohner” waren von unserer Darbietung begeistert.

2008 27 Jul

Nie wieder Mountainbike

 

Mittlerweile ist es 10 Jahre aus, nach einer wunderbaren Klettertour auf “das Vorarlberger Matterhorn - die Zimba” hatte ich bei der Rückfahrt ins Dorf einen Sturz mit dem Mountainbike. Am ganzen Körper aufgeschürft, nach 2 Stunden Wundversorgung im Krankenhaus Bludenz sowie einem komplett verzogenen Bike war der Entschluss relativ einfach: Nie wieder Mountainbike.

Aber wie heißt es so schön bei einem James Bond Film: Sag niemals nie. Ein Mountainbike muss her.
Rudi Reinold von WM Sport hat mir ein neues Mountainbike ausgesucht, umgeschraubt und damit hab ich mich heute auf den Weg gemacht, das Ziel: der Hornspitz in Russbach und danach über Edtalm und Ameisensee wieder nach Hause auf die Terrasse.

In unserem Tourenführer ist die Route ja umgekehrt beschrieben aber ich begann sie in Russbach über die Franzl Alm Richtung Bergstation der Hornbahn. Bereits bei der Franzl Alm war ich begeistert welch tolles Kühlsystem sich der liebe Gott für uns erdacht hat. Mein Körper - ein Zeugnis der Kochkunst meiner Frau und der Lammertaler Gastronomie - war übersät mit kleinen Wasserperlen die in der Salzburger Sommersonne glitzerten. Warum die Route umgekehrt beschildert ist, war auch bald klar - wie ein wilder Mustang bäumte sich das Bike ob des letzten steilen Stückes unterhalb des Hornspitzes auf. Abgeworfen, na und?
Wer biken liebt, der schiebt. Einige Biker, die machen wohl die Dachstein Runde, kommen mir im Höllentempo entgegen, alle grüssen freundlich, manche schmunzeln ein wenig. Warum eigentlich?

Aber irgendwann ist der Gipfel erreicht, ab dann ist die Schinderei zu Ende. Vorbei an den Pferden geht es in Richtung Edtalm (unbedingt einkehren!!!) Den Weg teile ich mir mit einigen weiteren Mountainbiker, ein paar Wanderern und jenen, die im Sommer hier zu Hause sind.

Weiter gehts über den sanften Almenboden zum Ameisensee.

Warum heißt der eigentlich so?

Das letzte Stück von Gschwandt zur Tennishalle ließ auch die Begeisterung fürs Abwärtsfahren wieder aufleben. Ähnlich wie bei einem Slalom führt die Strasse in engen Serpentinen ins Tal, ansatzweise spüre ich die sowas wie eine Einheit zwischen Bike und mir.

Manchmal sollte man seine Entscheidungen revidieren, auch noch nach 10 Jahren…..
Fakten zur Tour, Tour Nummer 12

2008 25 Jul

 

Der VfL Wolfsburg

Die Spieler des VfL Wolfsburg waren heuer im Juli mit ihrem Trainer Felix Magath auf Trainingslager im Salzburger Land.

Da Felix Magath mit seiner Familie schon auf der Abtenauer Winterrodelbahn, war Abtenau auch für sein Team ein Besuch in Abtenau wert. Auf der Sommerrodelbahn vergnügten sich Spieler wie Marcelinho, Krzynówk, Josué und Co.

Der VfL Wolfsburg bedankte sich beim Geschäftsführer Josef Aichinger für den angenehmen und abwechslungsreichen Tag zum Abschluss mit einem VfL-Wimpel.

 

Wir sagen auch Danke für Ihren Besuch, und bis bald in Abtenau!

Das Abtenauer Bergbahnen-Team

Sommerrodelbahn 

 

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